Projekttag gegen Kinderarbeit in Jahrgang 8

15. Juni 2017 Projekttag gegen Kinderarbeit in Jahrgang 8

Laut UNICEF sind ca. 168 Millionen Kinder weltweit von ausbeuterischer Kinderarbeit betroffen. Sie arbeiten unter unwürdigen, gefährlichen und gesundheitsschädlichen Bedingungen für keinen oder einen viel zu geringen Lohn und können kein Kind sein. Was heißt das kein Kind sein? Das heißt, dass sie keine Freizeit haben, das heißt, dass sie von morgens bis abends zum Teil sehr hart arbeiten, das heißt, dass sie keine Zeit für Hobbies, spielen oder die Schule haben.
Wir von der UNESCO AG haben uns gefragt, was man da tun kann. Die Kinder sind auf das Geld, was sie verdienen, angewiesen. Gleichzeitig kommen sie aus dem Teufelskreis der Armut nicht heraus, da sie nicht zur Schule gehen können, um Lesen und Schreiben und später eventuell einen Beruf erlernen zu können.


So entstand die Idee, einen Projekttag gegen Kinderarbeit zu entwickeln und bei uns an der Schule durchzuführen. Gesagt, getan: am 7. Und 9. Juni haben sich die Klassen des 8. Jahrgangs mit Kinderarbeit beschäftigt. Nach einem schmackhaften Einstieg mit Schokolade, wurden in Gruppen unterschiedliche Formen der Kinderarbeit betrachtet. Es wurden selber typische von Kindern verarbeitende Arbeiten wie Papiertüten falten, Streichhölzer sortieren, Schuhe putzen und Wasser tragen ausprobiert und errechnet, wieviel man an einem 8 Stunden Tag damit verdient hätte. Anschließend wurde zum Teil sehr lebhaft an einem runden Tisch mit verschiedenen Rollen die Frage diskutiert, ob Kinderarbeit verboten werden sollte.


Fazit war, dass man den Kindern vor allem die Möglichkeit geben muss, zur Schule zu gehen. Hilfsorganisationen wie UNICEF helfen dabei. Und wir von der Bismarckschule wollen UNICEF helfen. Deshalb sind alle Achtklässler dazu aufgerufen, im Zeitraum vom 10. Bis zum 17.6.2017 eine Stunde für den in Deutschland üblichen Mindestlohn von 8,50 € zu arbeiten und diesen Betrag für ein UNICEF Projekt in Bangladesch zu spenden. Seit kreativ, helft Euren Eltern im Haushalt oder im Garten, kauft fr Eure Großeltern ein, überredet Eure Eltern diese Woche einmal auszugehen und Ihr passt auf Eure jüngeren Geschwister auf, geht mit dem Hund des Nachbarn spazieren oder oder oder. Euch fällt bestimmt etwas ein. Wir würden uns freuen, wenn möglichst viele von Euch bei unserer Aktion mitmachen würden. Wer mag kann auch ein Foto, was Euch bei der Arbeit zeigt, bei Instagram unter unescobismarckschule posten.

Im Namen der UNESCO AG
Nina Kossack (Unesco Koordinatorin)

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