Besuch bei einer Astronautenlegende

9. November 2016 Besuch bei einer Astronautenlegende

Der literarische Salon der Universität Hannover bot im Herbst für Raumfahrtenthusiasten ein besonderes Highlight. Am 07.11.2016 war Astronautenlegende Thomas Reiter zu Gast und berichtete von seinen eigenen Erfahrungen und der Zukunft der Raumfahrt. Der Physik-eA-Kurs von Herrn Brockmann-Behnsen lies sich diese Gelegenheit natürlich nicht entgehen.
Unter dem Titel ‚Die Weltraumfahrt als Wille und Vorstellung‘ befragte Moderator Joachim Otte den mit über 350 Allstunden erfahrensten deutschen Astronauten zum Overview-Effekt, dem Eindruck also, die Erde einmal als Ganzes, insbesondere Zerbrechliches wahrgenommen zu haben. Diskutiert wurde außerdem die Kolonisierung unseres Nachbarplaneten Mars durch Privatunternehmen bzw. die staatlichen Raumfahrtagenturen.

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Thomas Reiter war Mitglied der Euromir 95 Mission. Mit dem Raumschiff Sojus TM-22 flog er 1995 zur Raumstation MIR und verbrachte dort 179 Tage. Er absolvierte 41 wissenschaftliche Experimente und stieg zweimal im Rahmen von Außenbordeinsätzen als erster Deutscher aus dem Raumschiff aus.
Im Jahre 2006 reiste er ein weiteres Mal in den Weltraum. Diesmal ging es an Bord des Space Shuttles Discovery auf die Internationale Raumstation ISS. Nach 36 erfolgreich durchgeführten Experimenten und einem weiteren Außenbordeinsatz kehrte er nach einem knappen halben Jahr wieder zur Erde zurück.
Heute ist Thomas Reiter esa-Koordinator im ISS-Programm und Berater des esa-Generaldirektors.

Dirk Brockmann-Behnsen

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