Raumkrümmung und Gravitationswellen – Bruce Allen zu Besuch in der Bismarckschule

3. April 2014 Raumkrümmung und Gravitationswellen – Bruce Allen zu Besuch in der Bismarckschule
Kein geringerer als Albert Einstein beschrieb 1916, dass bewegte Massen Gravitationswellen in den Raum aussenden, allerdings seien diese Wellen wohl nie nachzuweisen. Was aber, wenn sich zwei massive Neutronensterne im All immer näher kommen und sich am Ende in nur noch hundert Kilometern Entfernung mit einer Periode von vielleicht einer hundertstel Sekunde umkreisen. Mit heutigen Mitteln könnten die durch solche Ereignisse ausgesandten Gravitationswellen messbar werden und möglicherweise das Tor zu völlig neuen astronomischen Beobachtungsmethoden eröffnen. DSCF3676Über diese Möglichkeiten berichtete Prof. Dr. Bruce Allen, Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik, am 1. April vor knapp 200 Schülerinnen und Schülern der Oberstufe in einem äußerst spannenden und anschaulichen Vortrag. Es gelang ihm, seine Zuhörer unter anderem durch viele gut nachvollziehbare Beispiele in den Bann zu ziehen und für die Physik und Kosmologie zu begeistern. Viele Fragen wurden zum Ende der Veranstaltung gestellt und nicht wenige Schülerinnen und Schüler werden sich wohl fortan mit dem Programm Einstein@Home an der Suche nach den Gravitationswellen beteiligen. Deren Entdeckung wäre immerhin eine weitere Bestätigung für die Richtigkeit der allgemeinen Relativitätstheorie.
Dirk Brockmann-Behnsen
DSCF3674
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