BERMUN 2016

20. Dezember 2016 BERMUN 2016

Zum nun achtzehnten Mal hatten fünf Schülerinnen und Schüler von uns die Ehre, eine nun lang anhaltende Tradition der Bismarckschule fortzuführen: Wir durften an der Model United Nations Konferenz in Berlin teilnehmen. Im November 2016 machten wir uns (Kara Bukowski, Armin Djamali, Thibaud Petermann, Torben Gothe und Valentin von der Haar) zusammen mit Frau Heinks auf den Weg nach Berlin. In der diesjährigen Konferenz vertraten wir das Land Belarus. Das Thema lautete: „Ending Human Suffering – Reassessing the United Nations´ Role in a Globalized World”. Fast hundert nationale und internationale Schulen dürfen jährlich an BerMUN teilnehmen, darunter auch seit vielen Jahren die Bismarckschule.

15658930_1182560165159742_499825973_o MUN ist eine Veranstaltung, die auf dem gesamten Globus für Schüler_innen und Studenten_innen stattfindet. Wie der Name „Model United Nations“ schon suggeriert, stellt man dort die Konferenzen der Vereinten Nationen so gut wie möglich nach. Jede Schule schickt eine oder mehrere Delegationen los, die jeweils ein Land vertreten. Die Konferenzsprache ist Englisch. Ziel ist es, in den verschiedenen Komitees (es gibt ein Political Committee, Human Rights Committee, Disarmament Committee, Environment… also zu sämtlichen Bereichen) Lösungsvorschläge und schließlich Resolutionen zu den in den Komitees diskutierten Problemen zu formulieren. Dafür ist eine gründliche Vorbereitung innerhalb der AG nötig. Seit den Sommerferien beschäftigten wir uns also intensiv mit unserem Land Belarus, um es so gut wie möglich als Delegierte repräsentieren zu können.

15609124_1182560105159748_1447089952_o Für zwei von uns war es die erste MUN Konferenz, somit mussten wir uns anfänglich an das neue Konzept gewöhnen. Wir hatten das Glück, im Oktober eine Probedebatte an der Käthe-Kollwitz Schule durchführen zu können und auch die Projektwoche im Sommer konnte uns schon einen Einblick in die MUN-Arbeit geben. Unsere Aufregung ließ jedoch noch ein bisschen auf sich warten, da wir an unserem ersten Nachmittag an einer Führung an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen teilnahmen. Die offizielle MUN-Eröffnungszeremonie fand am nächsten Tag statt, zu der wir uns in schicker Kleidung mit der Berliner U-Bahn aufmachten. Nach einem Tag mit Eröffnungsreden, bei der auch unser Botschafter Valentin rhetorisch glänzte, und einem weiteren an dem unsere vorgefertigten Resolutionen kräftig debattiert wurden , hatten wir uns schon ein bisschen eingewöhnt und trauten uns auch in den nächsten Konferenztagen, aktiv teilzunehmen. Dabei machten wir viele neue Bekanntschaften mit Schüler_innen aus der ganzen Welt – von Bermuda bis hin nach Saudi-Arabien. Nach den anstrengenden Konferenztagen verbrachten wir die Abende gemeinsam im nächtlichen Berlin und hatten wunderbare fünf Tage!
BerMUN war für uns alle eine einzigartige Erfahrung, die wir von Herzen weiterempfehlen können. Im Namen aller Teilnehmer möchten wir uns bei unserer Leiterin Frau Heinks bedanken, die die Organisation souverän meisterte. Nun freuen wir uns alle schon auf die THIMUN Konferenz in Den Haag im Januar 2017, die größte MUN Konferenz der Welt. Wir werden mit einer Delegation von elf Schüler_innen das Land Uzbekistan vertreten dürfen!

Kara Bukowski, Jg. 11

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