BERMUN – Berlin Model United Nations 2015

14. Dezember 2015 BERMUN – Berlin Model United Nations 2015

Auch in diesem Jahr wurde eine lange Tradition der Bismarckschule fortgeführt: Die Delegierten, Janna Tamme, Lukas Steinmüller, Armin Djamali, Ben L. Wolf, Paul Rütten und die begleitende Lehrerin Frau Garami, besuchten die 24. BerMUN Konferenz in Berlin, die unter dem Motto “Countering Extremism To Foster International Peace and Security“ stand .
MUN ist eine Veranstaltung, die auf dem gesamten Globus für Schüler und Studenten stattfindet. Wie der Name, Model United Nations, schon suggeriert, stellt man dort die Konferenzen der Vereinten Nationen so gut wie möglich nach. Jede Schule schickt eine oder mehrere Delegationen los, die jeweils ein Land vertreten. Die Konferenzsprache ist Englisch. Ziel ist es in den verschiedenen Komitees (es gibt ein Political Committee, Human Rights Committee, Disarmament Committee, Environment… also zu sämtlichen Bereichen) Lösungsvorschläge, Resolutions, zu den speziell zu den Komitees passenden Problemen zu formulieren. Dafür ist eine gründliche Vorbereitung innerhalb der AG unerlässlich. Seit den Sommerferien haben wir uns auf unser Land Ruanda vorbereitet, um möglichst überzeugend als Vertreter Ruandas aufzutreten.
Am Dienstag, den 17. November war es dann soweit. Aufgeregt, da es für alle von uns die erste Konferenz überhaupt war, stiegen wir frühmorgens in den IC Richtung Berlin. Obwohl die Opening-Ceremony erst am Mittwoch stattfand, machten wir uns bereits dienstags auf den Weg, um auch den kulturellen Aspekt Berlins erleben zu können. Nachdem wir in unserem Hostel eingecheckt hatten, begaben wir uns gen Deutsches Historisches Museum, wo wir uns dann unter anderem eine sehr interessante Ausstellung über Homosexualität anschauten. Anschließend absolvierten wir das Pflichtproramm eines jeden Touristen in Berlin, den Besuch des Brandenburger Tors.

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Nachdem wir dann sogar am ersten Tag noch halbwegs ausschlafen konnten, begaben wir uns stolz wie Oskar in unseren schicken Klamotten in die Friedrich-Ebert-Stiftung, in der die Opening Ceremony abgehalten wurde. Am nervösesten von uns allen war Janna, da sie unsere Opening Speech vor rund 800 Leuten halten musste, was sie perfekt meisterte. Opening Speeches sind kurze Statements der Delegation, einige wurden sehr schlicht gehalten, andere Delegierten nahmen diese Aufgabe, zu Ärger der Vorsitzenden, dann doch auch mit etwas mehr Humor war.
Nach rund 75 angehörten Opening Speeches, war der erste Tag nach einem Finger Food-Buffet auch schon vorbei.
Dann ging am Donnerstag auch schon die Arbeit in unseren Komitees los. Nach kurzen Vorstellungsrunden wurde mit Lobbying begonnen. Während des Lobbyings ist es das Ziel zusammen mit ähnlich gesinnten Delegierten anderer Staaten eine gemeinsame Resolution zu erarbeiten. Dabei sollte man versuchen eigene Ziele und Vorschläge dominant einzubringen, damit die Interessen des Landes möglichst gut mit der Resolution einhergehen. Hierfür war die Vorbereitung von entscheidender Wichtigkeit, um an den Diskussionen innerhalb der Gruppe mit überzeugenden Argumenten teilnehmen zu können. Der zentrale Teil startete anschließend an das Lobbying: Das Debattieren. Jeweils 90 Minuten wurden die verschiedenen Resolutionen behandelt und durch Kritik, Lob und Verbesserungsvorschläge an internationale Ziele aller Staaten angepasst. Die Chairs (Vorsitzenden) des Komitees sorgten für einen geregelten Ablauf und die Einhaltung aller Regeln einer MUN-Debatte.
Auch der folgende Freitag wurde komplett für Debatten genutzt, bevor am Samstagvormittag die letzten Debatten zu Ende geführt wurden. Nahtlos schloss sich die Closing-Ceremony an. Es wurden Berichte aus allen Komitees vorgetragen, der Vorsitzende der General Assembly zog in seiner Rede ein sehr positives Resümee und die Verantwortlichen wurden für ihr Engagement mit viel Lob und Standing Ovations geehrt.
Am Samstagnachmittag fand eine sehr kurzweilige Woche in Berlin ihr Ende. Die MUN Konferenz war einer von vielen Gründen, weshalb alle von uns auf der abschließenden Zugfahrt einig waren, dass sich die Fahrt in jeder Hinsicht gelohnt hatte. Jeder hatte zahlreiche Erfahrungen gesammelt, neue Bekanntschaften gemacht und die gemeinsame Zeit im abendlichen Berlin sehr genossen. An dieser Stelle möchten wir uns gerne im Namen aller Teilnehmer der MUN AG bei Herrn Zwick bedanken, der nach 16 Jahren seine letzte MUN Fahrt erlebte. Ein besonderer Dank geht an die neue Leiterin der AG, Frau Garami. Die zuvor erwähnte Begeisterung für BerMUN wäre ohne Ihre gute Planung und Vorbereitung nicht aufgekommen. Vielen, vielen Dank für die professionelle und sympathische Begleitung, wir alle freuen uns auf die anstehende Fahrt nach Den Haag zu THIMUN!

Paul Rütten, Ben Lasse Wolf, Jg. 11

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