THIMUN – The Haag Model United Nations 2012

20. Juni 2012 THIMUN – The Haag Model United Nations 2012

Sonntag, 21. Januar 2012, 8:30 Uhr. Da stellt sich einem doch glatt die Frage, wieso man als Jugendlicher schon so früh wach sein sollte. Dafür gibt es nur eine Antwort: THIMUN!

THIMUN (The Haag International Model United Nations) ist ein jährliches Zusammentreffen von Schülern aus vielen Ländern, deren Schulen Nationen oder NGO’s (Non-Governmental-Organisations) zugeteilt bekommen, welche sie als Delegierte in der MUN-Konferenz repräsentieren werden. In der Vorbereitung informieren sich die Schüler/Delegierten über die politische Lage des ihnen zugeteilten Landes und dessen Position im Bezug auf das Hauptthema der gesamten Konferenz (in diesem Jahr: Seas and Oceans), aber auch zu den Themen der zugeteilten Committees (z.B. Environment Commission, Human Rights Commission, Disarmament Commission). Im nächsten Schritt schreibt jeder Delegierte ca. zwei Resolutionsentwürfe zu den Themen seines Forums. Mit anderen Worten: Man kreiert eine Resolution basierend auf einem Thema seines Committees (z.B.: Environment Commissio: Reviewing the International Convention on Oil Pollution Preparedness, Response and Co-Operation) welche man anschließend in den Konferenzen mit den Delegierten, die zu dem selben Thema eine Resolution verfasst haben, diskutiert und die besten Ideen zur Lösung des bestehenden Problems in einer gemeinsamen Resolution zusammenfügt.

Doch bevor dieses Ereignis am ersten Tag der Konferenzen am 22. Januar stattgefunden hat, hat sich unsere Gruppe mit Herrn Zwick in einem süßen, typisch holländischem Hotel eingefunden und sich auf ein gemeinsames Essen gefreut.

Am nächsten Morgen trafen sich alle in ihren Committees und nachdem sich die „Chairs“ (die „Leiter“) vorgestellt und die sehr lange Anwesenheitsliste von knapp 300 Delegierten überprüft hatten, begann man sich in kleinen Gruppen für das lobbying zusammenzufinden und zu diskutieren.

Nachdem dies nach knapp 4 Stunden beendet war und man die Zeit vergessen hatte, startete die Opening Ceremony, wo die Ambassadors ((Vertreter) Oliver Matzke) jeder Nation eine opening speech hielten in der sie ihr Land und dessen Situation kurz vorstellten. In den folgenden Tagen wurde debattiert und debattiert und debattiert. Es wurden Reden für und gegen die zusammengestellten Resolutionen gehalten. Es wurden Fragen gestellt und neue Vorschläge zur Verbesserung gemacht.

Es gab große Auseinandersetzungen z.B. zwischen den Delegierten der USA und der DPR Korea. Die Delegierte der DPRK unterstellte der USA, ärmeren Ländern nur aus Prinzip helfen zu wollen, um selber besser dazustehen und musste anschließend mit der Antwort der Delegierten der USA, welche sie beschuldigte eine eigene kleine Welt für sich sein zu wollen ohne mit irgendwem zu kooperieren, umgehen lernen.

Nach 5 interessanten, aber auch anstrengenden Tagen folgten, nach dem Ende der Debatten, lustige Momente. Witzige Vorschläge die während des Debattierens nicht öffentlich gezeigt worden sind, wurden zum Vergnügen aller laut vorgelesen, lustige Kommentare, die während des Debattierens als Notizen zwischen Delegierten hin und her gereicht worden sind (welche auf englisch geschrieben sein mussten und auf Angemessenheit kontrolliert wurden) als Power Point Präsentation vorgeführt.

Eines der besonderen Momente war außerdem die Closing Ceremony, wo sich die „Presidents of the General Assembly“ und die „Secretary General“ für eine gelungene Woche bedankt haben und mit lauter Musik, die von einer Gruppe von Tänzern begleitet wurde, die Flaggen aller teilhabender Nationen, die von den Schülern repräsentiert wurden, von den jeweiligen Ambassadors in den Saal getragen worden sind.

Doch mit das Wichtigste ist, dass auch nach der closing ceremony THIMUN noch lange nicht vorbei ist! All diese vielen, netten Menschen, mit denen man die meisten Stunden der gesamten Woche verbracht hat, wird man nie vergessen und noch längere Zeit Kontakt zu ihnen haben, da man Facebook-Kontaktdaten und Handynummern ausgetauscht hat und hofft, sich auch nächstes Jahr wieder zu sehen.

Maria Panagiotou Klasse 10d

 

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