Alle Jahre wieder

23. Juni 2018 Alle Jahre wieder

Wie jedes Jahr wurde kurz vor den Sommerferien der Landesentscheid im Rudern des Wettbewerbs Jugend trainiert für Olympia ausgerichtet; und die Bismarckschule war wieder mit einigen Mannschaften am Start.

Bei den Juniorinnen schickten wir einen Vierer mit Marie Beretz, Lisa Rosenhäger, Lisa-Marie Freitag, Fabiola Werner und Steuerfrau Vanessa Hies ins Rennen. Da ein Teil des Boots sich mit anderen Juniorinnen aus Hannover für die deutschen Meisterschaften vorbereitete, konnte die Mannschaft nur wenige Einheiten gemeinsam im Boot sitzen. Das Rennen am Sonntag gingen sie beherzt an und legten mehrere Spurts ein, sodass sie die 1000 Meter in 3:33 zurücklegten. Das reichte aber leider nur zum 3. Platz.
Am Montag hatten sie aber noch eine Chance, sich im Gigboot für den Bundesentscheid in Berlin zu qualifizieren, wie sie es auch schon im letzten Jahr in leicht anderer Besetzung geschafft hatte. Es war dann ein sehr enges Rennen. Die ersten 4 Boote kamen alle innerhalb von 3 Sekunden ins Ziel, sodass für Außenstehende unklar war, wer welchen Platz errungen hatte. Der Sprecher teilte dann mit, dass es für unsere Ladies zu Platz 2 gereicht hatte. Da war die Enttäuschung erst einmal groß. Da die Mannschaft vom Carolinum Osnabrück aber sowohl im Renn- als auch im Gigboot gewonnen, aber nur in einer Bootsgattung in Berlin an den Start gehen darf, bestand noch Hoffnung. Etwa 1,5 Stunden nach dem Rennen kam dann die gute Nachricht: Weil die Abstände im Gigboot so gering waren, hatte sich das Carolinum für das Rennboot entschieden, sodass unsere Mannschaft nachrückte und Niedersachsen zum zweiten Mal im Herbst beim Bundesentscheid vertreten darf. Ein Dank geht hier auch an den Trainer des Hannoverschen Ruderclubs, Malte Liepert, der die Mädels betreut hat.

Im Juniorenbereich gab es zwei Vierermannschaften, die in das Rennen um die Berlintickets einstiegen. Der erste Vierer mit Leon Knaack, Emil Rast, Ole Riemer, Maximilian Winnecke und Steuermann Aron Kröhnert hatte auch keine optimalen Bedingungen in der Vorbereitungsphase, da sich Leon für die deutschen Meisterschaften vorbereitete und daher kaum Zeit hatte, mit den übrigen Dreien zu trainieren. Tom Harms und David Kemmerich hatten ihn im Training ersetzt (Noch einmal einen großen Dank an die beiden!). Der Vierer ging selbstbewusst in die Rennen und konnte sowohl im Gig- als auch im Rennboot überlegen gewinnen. Dank und Glückwünsche gehen auch an ihren Trainer Cornelius Dietrich, einem ehemaligen Bismarckschüler, der die Jungs am Deutschen Ruderclub betreut hat.
Damit mussten wir nun die Entscheidung treffen, in welcher Bootsgattung wir nach Berlin fahren wollten. Im Gigboot sind die Siegchancen aufgrund geringerer Konkurrenz meist höher, allerdings entschied sich die Mannschaft für die Herausforderung: Das Rennboot. Letztes Jahr hat es für den Großteil der Mannschaft für den sensationellen 3. Platz in Berlin gereicht. Dies gilt es nun zu wiederholen oder sogar noch zu verbessern.

Im Nachwuchsvierer hatten Erik Brinker, Ole Köhler, Finn Riemer und Bjarne Schiele Platz genommen und wurden von Mathis Wemheuer bzw. Oskar-Leander Göhrmann gesteuert. Sie mussten sich der zum Teil 2 Jahre älteren Konkurrenz aber geschlagen geben und schieden in den Vorläufen aus. Da sie in dieser Saison aber erst in den Juniorenbereich aufgestiegen sind, haben sie noch zwei weitere Jahre vor sich.

Im Juniorenbereich konnte die Bismarckschule noch zahlreiche andere Mannschaften melden, die aber aus unterschiedlichen Gründen nicht speziell trainiert haben. So meldeten wir zwei Achter (Andere Schulen sind froh, wenn sie überhaupt einen Achter zusammenbekommen.). Zum obigen ersten Vierer gesellten sich noch Tom Harms, Torm Bierwirth, Raavi Nasser und Maximilian Bühre, die dann einen sehr respektablen 3. Platz belegen konnten. Bis etwa 500 Meter konnten sie mit der Spitze mithalten, doch dann machte sich das Trainingsdefizit bemerkbar. Im anderen Achter nahm der obige Nachwuchsvierer sowie Lasse Riemer, Kjell Schiele, Oskar-Leander Göhrmann, Oskar Menke und Steuerfrau Kristin Henke Platz. Auch hier ging es darum, Erfahrung zu sammeln und sich auf den Schülerachtercup vorzubereiten, der zeitgleich mit dem Bundesentscheid von Jugend trainiert für Olympia in Berlin stattfindet. Es reichte am Ende zum 5. Platz.

In weiteren Gigvierer-Rennen über 500 Meter konnten sich Oskar-Leander Göhrmann, Oskar Menke, Lasse Riemer, Kjell Schiele und Steuerfrau Kristin Henke sowie Maximilian Bühre, Tom Harms, Gabriel Kemmerich, Raavi Nasser und Steuermann Torm Bierwirth in den Vorläufen für das Finale qualifizieren, in dem sie dann Platz 1 und 4 belegten. Dieses Rennen führte allerdings nicht nach Berlin.

Bei den Kindern gingen Eike Köhler, Anton Garve, Joel Mink und Nikolas Mück mit ihrem Steuermann Matthias Mutter an den Start. Nach einem Sieg im Vorlauf mussten sie sich im Finale nur der Humboldtschule geschlagen geben. Mal sehen, ob es im nächsten Jahr die Revanche gibt.
Bei den übrigen Kindermannschaften machte sich bemerkbar, dass einige erst vor kurzem mit dem Rudern begonnen hatten, wenig gemeinsame Trainingszeiten fanden oder einzelne Personen ausfielen, sodass die Mannschaften teilweise erst am Regattatag zum ersten Mal zusammen ruderten. Dementsprechend hatten sie der Konkurrenz wenig entgegenzusetzen.

Insgesamt ist es wieder eine sehr erfolgreiche Regatta gewesen und wir freuen uns Niedersachsen in zwei von insgesamt acht möglichen Bootsklassen zum wiederholten Male Ende September beim Bundesfinale vertreten zu dürfen.

Patrick Gewohn

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