,,Women’s Empowerment“ – BERMUN 2017

10. Januar 2018 

,,Women’s Empowerment“ – BERMUN 2017

,,Women’s Empowerment“ hieß das Thema der diesjährigen internationalen Model United Nations Konferenz in Berlin, an der unsere Schule jedes Jahr wieder die Möglichkeit hat, eine kleine Delegation von 5 Schüler/-innen zu stellen. Diesmal hatten wir, Felix Heinzel, Anna Pickert, Noah Hatem, Leonhard Loos und ich, Kara Bukowski, die Chance nach Berlin zu fahren, um bei der Simulation der Vereinten Nationen das Land Polen in den Themenfeldern Menschenrechte, Politik, Entwaffnung und Umwelt zu vertreten, und das auf Englisch.
Frauenrechte. Ein Thema, das auch bei uns noch von hoher Relevanz ist, da Frauen in Deutschland immer noch deutlich weniger verdienen als Männer. Aktuelle Debatten um den Fall Harvey Weinstein zeigen, wo wir mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau auch in unserer westlichen Gesellschaft stehen.


Und der aktuelle Stand von Frauenrechten in Polen? Dazu mussten wir erst einmal recherchieren. Mit Frau Heinks, die auch am Polenaustausch beteiligt ist , hatten wir eine Expertin auf dem Gebiet. Wir setzten uns mit der komplexen Geschichte Polens auseinander und befassten uns in besonderer Weise auch mit den aktuellen politischen Veränderungen des Landes. Es war für uns alle eine Herausforderung, die konservative Regierung Polens und deren Absichten zu vertreten. Wir schrieben fleißig Resolutionen, hielten Reden und reichten Änderungsvorschläge für die debattierten Resolutionen ein. 
Auch dieses Jahr waren wieder viele Nationen vertreten, u.a. aus Südkorea, von den Bermuda Inseln, aus Russland und aus New York. Wir alle hatten die Möglichkeit neue Kontakte aus aller Welt zu knüpfen und uns auch jenseits politischer Themen auszutauschen. 
In unserer Freizeit besuchten wir das Denkmal für die ermordeten Juden Europas und bekamen eine aufschlussreiche Führung, mit anschließendem Besuch des Dokumentationszentrums. Die restlichen Abende genossen wir die vielzähligen Gemüsekebaps, die in Kreuzberg an jeder Ecke zu haben sind, und wuchsen als Gruppe eng zusammen. 
MUN gibt uns allen nicht nur die Möglichkeit politische Konflikte und internationale Beziehungen nachvollziehen zu können, sondern auch in andere Perspektiven hineinzuschlüpfen. Zudem schärft es unser Bewusstsein für aktuelle Konflikte und gesellschaftliche Missstände.
Im Sommer nächsten Jahres geht es dann für eine größere Gruppe von uns voraussichtlich nach Oldenburg zu einer noch größeren internationalen Konferenz. Für die meisten von uns wird das dann leider die letzte MUN-Veranstaltung in der Schulzeit sein. Wir hoffen, dass MUN auch in den nächsten Jahren hohen Anklang an unserer Schule finden wird, da wir alle das Konzept und die Ausführung in unser Herz geschlossen haben und es unbedingt an alle weiterempfehlen, die sich ein bisschen für Politik interessieren und gerne Englisch sprechen.

Kara Bukowski, Jg. 12

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