Studienfahrt Wien

24. Oktober 2017 Studienfahrt Wien

(25.09. – 29.09.2017)

Ausgeschlafen und voller Vorfreude auf die kommenden fünf Tage trafen sich die 20 Schüler unseres Physikkurses nachmittags am Flughafen Hannover. Vermissen mussten wir leider den Tellkampfschüler Simon Pohl, Sahil Ejaz, der kurzfristig erkrankt war, und unseren Kurslehrer Herrn Frank, der von Herrn Baum und Frau Weiser würdig vertreten wurde.

Als wir nach dem kurzen Flug in unser Nachbarland mit leichten Orientierungsschwierigkeiten das zentral gelegene Hostel erreichten, hatten wir nur noch die Gelegenheit, ein bisschen die Gegend zu erkunden und uns mit Essen zu versorgen, schon war der erste Tag vorbei.

Am Dienstag konnten wir dann nicht mehr ausschlafen. Das Frühstück war für die schülerunfreundliche Zeit 7:30 Uhr vorgesehen, aber glücklicherweise gab uns der nun folgende Fußmarsch zum technischen Museum Wien die Möglichkeit bei frischer Luft und dem guten Wetter, das uns überraschenderweise auf der ganzen Fahrt begleitete, richtig wach zu werden. 

Das umfangreiche und interaktiv gestaltete Museum war der erste der zwei verpflichtenden Programmpunkte, die an jedem Tag fest eingeplant waren. Ebenfalls vorgesehen waren der Besuch des naturhistorischen Museums, eine Stadtführung, eine Audioguide-Tour im Schloss Schönbrunn, eine Besichtigung des ansässigen UNO-Hauptsitzes und zum Abschluss der Besuch eines Wiener Lokals.

Dazwischen blieb immer noch viel Zeit für eigenständige Unternehmungen. Hervorzuheben ist an dieser Stelle der Besuch der Opernvorstellung „La Traviata“, der dank der Stehplatzkarten lediglich 3€ pro Person kostete. Nur ein Schüler bezahlte indirekt deutlich mehr, da er mit seiner kurzen Hose nicht den Dresscode erfüllte. Entsprechend musste er sich unter Zeitdruck eine neue Jeans kaufen, was ihn übrigens zu der einzigen Person unseres Kurses macht, die während der Kursfahrt shoppen war. Genauso hatte keiner der Schüler (auch nicht die vier Mädchen) einen Föhn dabei – dafür aber Herr Baum.

Abends haben wir meistens gemütlich zusammengesessen. Dass die Bar im Keller des Hostels Bier im 1.5 l Format anbietet, steht selbstverständlich in keinem Zusammenhang zu unser mit der Zeit größer werdenden Müdigkeit tagsüber. Die Lehrer zeigten dafür übrigens so viel Verständnis, dass ihnen, als wir uns bei der UNO einen kurzen Film ansahen, ebenfalls die Augen zufielen – natürlich nur aus Solidarität mit den Schülern!

Diese Szene ist repräsentativ für die harmonische Atmosphäre und das entspannte Verhältnis von Schülern und „Professoren“ (die noch harmloseste Eigenart des österreichischen Dialekts). Dementsprechend ist das Ergebnis der Studienfahrt nicht nur ein im technischen Museum weiter vertieftes Verständnis für Interferenz (Herr Frank wäre stolz auf uns!), sondern auch eine gestärkte Kursgemeinschaft und viele schöne Erinnerungen. 

Danke an alle, die dabei waren!

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