LRS-Förderunterricht

Die Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten im Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen ist durch einen Erlass geregelt.

Wichtige Inhalte des Erlasses:

die Bedeutung des Erstunterrichts wird betont;
Lesen und Schreiben werden als Aufgabe aller Unterrichtsfächer verstanden;
Förderung wird ggf. bis zum Ende des Sekundarbereichs I in allen Unterrichtsfächern fortgeschrieben;
die Entscheidung über Förderung liegt in der pädagogischen Verantwortung der Schule;
die schulische Förderung ist nicht an das Vorliegen ärztlicher oder psychologischer Gutachten gebunden, aber vorgelegte Gutachten müssen pädagogisch ausgewertet und interpretiert werden;
es können Hilfen im Sinne eines Nachteilsausgleichs gewährt werden;
Rechenschwierigkeiten werden berücksichtigt.
Der schulische Förderunterricht stellt eine notwendige Hilfe und Ergänzung zum Fachunterricht dar. Der Förderunterricht setzt sowohl an den Rechtschreibfertigkeiten als auch an den Basisfertigkeiten wie visuelle und auditive Wahrnehmung an. Daneben gilt es, durch gezielte Aufgaben und Übungen die Aufmerksamkeitsspanne und –intensität zu erhöhen und der Ablenkbarkeit entgegenzuwirken.
Die schulische LRS-Förderung muss von der Legasthenietherapie abgegrenzt werden, die als Einzeltherapie und Eingliederungshilfe in den sozialen Kontext konzipiert ist.

individuelle Beratung an der Bismarckschule

Um Eltern, Schülerinnen und Schüler zum Thema LRS zu beraten, bietet die Bismarckschule eine Beratungssprechstunde an. Zudem ist es sinnvoll, bei vorliegender LRS-Diagnose das Gespräch zu suchen, um den schulischen Förderunterricht in sinnvoller Weise ergänzend zu therapeutischen Maßnahmen zu konzipieren.

Christine Eichenberg

(christine.eichenberg@bismarckschule.eu)

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