Bismarckschule erneut erfolgreich bei Jugend trainiert für Olympia

9. Juli 2019 Bismarckschule erneut erfolgreich bei Jugend trainiert für Olympia

Kurz vor den Ferien fand wieder der Landesentscheid von Jugend trainiert für Olympia im Rudern auf dem Maschsee statt. Der Wettbewerb feierte dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum, weshalb Kultusminister Tonne zu Besuch war. Seit Jahren werden auf dem Maschsee die Mannschaften bestimmt, die dann für das erfolgreiche Abschneiden Niedersachsen beim Bundeswettbewerb im Herbst sorgen. Von der Bismarckschule waren wieder einige Boote gemeldet. Einige Mannschaften konnten aufgrund gesundheitlicher Probleme aber nicht an den Start gehen, dafür überzeugte der Rest umso mehr.

Bereits am Sonntag ruderten der Mixed-Vierer von Karolina Mentzel, Mira Schomacker, Eike Köhler und Nikolas mit Steuermann Matthias Mutter knapp am Treppchen vorbei. Der vierte Platz ist dennoch sehr respektabel, da sie in dieser Saison vor allem im Zweier trainiert haben und daher nur wenige Mal in dieser Kombination vorher im Boot zusammengesessen haben.

Am Montag machten dann die beiden Juniorenmannschaften von Niklas Dittmar im Gig-Doppelvierer den Auftakt. Souverän qualifizierten sich Erik Brinker, Ole Köhler, Bjarne Schiele, Leonard Teschner und Steuermann Aron Kröhnert sowie Oskar-Leander Goehrmann, Finn Riemer, Kjell Schiele und Lasse Riemer mit ihrem Steuermann Hajime Funke in ihren Vorläufen für den Finallauf. Und auch in diesem präsentierten sich die beiden Mannschaften sehr gut. Lediglich ein Boot konnten sie nicht in Schach halten: Platz 2 und 3 für die Bismarckschule.

Eine weitere Chance hatten die beiden Mannschaften im Rennboot. Auch hier konnten sie sich problemlos fürs Finale qualifizieren. Aufgrund von Problemen im Rennen und einer gedämpfter Motivation der zweiten Mannschaften, da eine Qualifikation fürs Bundesfinale in Berlin nicht mehr möglich war, erruderten sie nur den 5. Platz. Die erste Mannschaft präsentierte sich hingegen erneut in sehr guter Form und konnte fast alle Gegner hinter sich lassen. Leider war diesmal der Vierer der Schillerschule aus Hannover etwas schneller.

Im Achter gingen die acht Sportler mit Steuermann Aron Kröhnert auch noch einmal an den Start, ohne die Bootsklasse dieses Jahr nennenswert trainiert zu haben. Trotzdem konnten sie gut mithalten und lieferten sich ein spannendes Rennen um den 3. Platz mit zwei anderen Booten. Am Ende hat es nicht ganz gereicht, sodass sie am Ende Fünfte wurden.

Auch wenn es dieses Mal nicht für die Qualifikation fürs Bundesfinale gereicht hat, haben die Jungs sich sehr gut präsentiert und waren in der Regel nur Mannschaften unterlegen, die älter waren. Nächstes Jahr haben sie noch eine Chance. Nun können sie sich auf das Training im Achter konzentrieren, da sie beim Schülerachtercup in Berlin auch dieses Jahr an den Start gehen wollen.

Im Kinderbereich ging die Bismarckschule ebenso mit zwei Jungenmannschaften an den Start. Im älteren Kinderjahrgang gingen Eike Köhler, Joel Mink, Nikolas Mück, Matthias Mutter und Steuermann Anton Garve im Gig-Doppelvierer an den Start. Nachdem sie überlegen ihren Vorlauf gewonnen hatten, trafen sie im Finale auf den Gewinner des anderen Vorlaufs. Beide setzten sich relativ schnell vom Rest des Feldes ab und lieferten sich ein spannendes Rennen um den Sieg. Am Ende schwanden unseren Jungs etwas schneller die Kräfte, sodass das andere Boot etwa 1,5 Sekunden früher im Ziel war. Angesichts dessen, dass die vier Jungs von Ole Riemer, Emil Rast und Maximilian Winnecke eher im Zweier trainiert wurden, auch ein durchaus erfolgreiches Abschneiden.

Die zweite Mannschaft mit Fabio Spalthoff, Jesko von Werder, Luis da Silva, Richard Pohlmann und Steuermann Felix Ohnesorge traten in einem jüngeren Jahrgang im Gigboot an. Die Jungs lieferten ein ordentlich Rennen ab. Da sie erst seit wenigen Monaten zusammenrudern, ist der 3. Platz ein guter Einstieg. Finn Riemer wird ihn sicherlich in den nächsten Monaten noch einiges beibringen, sodass sie an die Erfolge der anderen Mannschaften anschließen können.

Die Juniorinnen Marie Beretz, Lisa-Marie Freitag, Lisa Rosenhäger, Fabiola Werner und Steuerfrau Vanessa Hies durften sich erst am Nachmittag präsentieren, da es keine Vorläufe gab. Da einige Athletinnen in dieser Saison auch andere Ziele verfolgt hatten, haben sie erst spät mit dem gemeinsamen Training angefangen. Allerdings waren sie erfahren genug, sodass sie technisch sauber und kraftvoll über die Strecke gingen. Im Rennboot mussten sie sich knapp der Humboldtschule geschlagen geben, im Gigboot, ihrer Paradedisziplin, konnten sie den Spieß dann aber umdrehen. Damit schaffte es die Bismarckschule zum dritten Mal in Folge -mit fast derselben Besetzung -eine Mädchenmannschaft für Niedersachsen zum Bundesfinale zu entsenden. Dies ist das Ergebnis der jahrelangen erfolgreichen Trainerarbeit von Sebastian Krohne, für den in diesem Jahr Salim Neumann übernommen hat. Grund genug, die Steuerfrau und später ihren Trainer Baden zu schicken.

Nach oben

Für folgende Seite einloggen:

Vergessen?

Vergessen?
Einloggen