Kultusminister Tonne besucht die Bismarckschule

24. September 2020 Kultusminister Tonne besucht die Bismarckschule

Hoher Besuch an der Bismarckschule: Am Dienstag war Kultusminister Grant Hendrik Tonne zu Gast und machte sich persönlich ein Bild von der Situation an unserer Schule. Anlass war ein Interview der Bildzeitung mit dem Vorstand des Landesschüler*innenrates Ole Moszczynski und Minister Tonne.

Im Gespräch mit dem Minister führte Ole Moszczynski an, dass die Corona-Krise die niedersächsischen Schüler*innen vor besondere Herausforderungen gestellt habe. „Insbesondere das letzte Halbjahr mit dem ‚Lernen zu Hause‘ lief nicht so gut, wie wir es uns gewünscht hätten.“ Gleichzeitig stellte er aber klar, dass es jetzt mit dem Präsenzunterricht wieder gut in den Schulen laufe. „Für mich steht fest: In der Schule sind wir nicht gefährdeter als im restlichen Alltag. Daran, dass wir in Niedersachsen noch keine größeren Ausbrüche in Schulen gesehen haben, sehen wir, dass die Hygienemaßnahmen und das Kohortenprinzip funktionieren und die Angehörigen der an Schule Beteiligten durch den Schulbetrieb nicht gefährdet sind.“ Der Schülervertreter berichtete dem Minister Tonne auch von der großen Solidarität mit besonders Gefährdeten in der Schulgemeinschaft, indem viele Schüler*innen freiwillig auch im Unterricht eine Maske tragen. Dafür gab es dann auch ein ausdrückliches Lob vom Kultusminister!

Anschließend sprach Tonne ausführlich mit dem Schulleiter Heinrich Frommeyer. Der Minister lobte gegenüber dem Schulleiter die ausgezeichnete Kommunikation zwischen Schule und Eltern- und Schülerschaft. 

Weitere Themen waren die Zusammenarbeit der Schulleitung mit dem Gesundheitsamt, generell das Management im Infektionsfall und die Beteiligung und Transparenz im Agieren, die als ebenso hervorragend angesehen werden. Der Kultusminister betonte nochmals, wie wichtig es sei, dass die Schulgemeinschaft konsequent an den Hygienevorgaben festhält und entschieden gegen Verstöße vorgegangen wird. Kohortenregelung, die Handhygiene und das Lüften seien unbedingt einzuhalten. In der Schule sehe er große Übereinstimmung in den getroffenen Maßnahmen, die natürlich mit Einschränkungen verbunden seien. Sorgen bereiteten ihm vielmehr das Verhalten in den privaten Bereichen. Frommeyer und Tonne betonten, dass der Gesundheitsschutz auf der einen und der Bildungsauftrag auf der anderen Seite in Einklang stehen müssen. 
Auch die vereinzelt auftretenden kritischen Stimmen zu den Hygienemaßnahmen wurden angesprochen. Beide, Tonne und Frommeyer, bewerteten die Kommunikation als schwierig.

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