Der Nobel Prize Dialogue am 8. November 2019 in Berlin

27. November 2019 Der Nobel Prize Dialogue am 8. November 2019 in Berlin

Um 6:00 Uhr morgens ging es für 10 SchülerInnen des 12. Jahrgangs und Frau Greyling mit einem Shuttle der VolkswagenStiftung ab nach Berlin. Diese lud uns und drei weitere hannoversche Gymnasien mit mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt ein, den Tag beim Nobel Prize Dialogue in der Hauptstadtresidenz der Telekom zu besuchen. 

Hier erwartete uns eine hochkarätige Veranstaltung bestehend aus mehreren Vorträgen, Diskussionen, Q&A-Sessions und einer üppigen Verpflegung. Die Vorträge unter dem Leitgedanken „Towards Health – Equality, Responsibility and Research“ hielten NobelpreisträgerInnen und andere ExpertInnen aus der Gesundheitsbranche. Die Programmpunkte gewährten einen multidimensionalen Einblick in die Thematik, der von allgemeinen, medizinwissenschaftlichen bis hin zu politischen und sozialen Standpunkten geprägt war.

Im Rahmen des Vortrags über Nierentransplantation entfachte sich eine Debatte zwischen dem Bundestagsabgeordneten Ernst Dieter Rossmann und dem Referenten Alvin Roth – der Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften – über die Frage „How can we increase organ donation and transplantation?“. Dabei gerieten die in Deutschland besonders restriktiven Gesetze zur Organspende an Nichtverwandte in die Kritik.

Aufschlussreich waren die Ausführungen von Kristie Ebi über die Folgen des Klimawandels für unsere Gesundheit. Sie ist Vorreiterin im Bereich der gesundheitlichen Risiken der globalen Erderwärmung und arbeitete federführend als Autorin des IPCC special report über die Erderwärmung um 1,5°C.

Nach der Mittagspause ging es weiter mit den Themenblöcken „psychische Gesundheit“ und „Ungleichheit im Gesundheitswesen“. Ursula Staudinger präsentierte ihre Studienergebnisse zum Zusammenhang zwischen Alter und psychischer Verfassung. Beeindruckt hat uns der positive Effekt, den regelmäßige sportliche Betätigung auf den nachweisbaren Abfall der kognitiven Kapazität im Alter hat.

Danach sprach Michael Marmot vom University College in London über die auffällige Übereinstimmung sozialer und gesundheitlicher Ungleichheit, die sogar innerhalb eines Londoner Bezirks zu sehen ist. In Deutschland hingegen sei die Ungleichheit wesentlich geringer.

Auf der Rückfahrt hatten wir dann genügend Zeit, unsere neu gewonnenen Eindrücke beim Verfassen dieses Berichts zu rekapitulieren!

Alexa Biller, Anna Bauer, Clara Flasche, Nora Fröhlich, Tony Wagner, Hennes Hüneke, Jonah Grotelüschen, Jonas Kasting, Richard Gebhardt, Otis Sotek und Lydia Greyling

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