Roma aeterna – Romfahrt 2019

24. Juni 2019 Roma aeterna – Romfahrt 2019

Man sagt, alle Wege führen nach Rom. So auch unserer. Wir, der tollste Lateinkurs der Welt, sind mit Herrn Wehking und Frau Behnsen in die Stadt der Städte, zum Beginn der Geschichte, in das geheimnisvolle Reich der toten Sprache geflogen. Auf den Spuren großer Taten und beeindruckender Werke! Fünf Tage lang haben wir nahezu alles entdeckt, was es in Rom zu entdecken gibt, haben durch kleine, sehr interessante und informative Minireferate mehr über die Attraktionen erfahren und sind als Gruppe zusammengewachsen. Gewohnt haben wir in so genannten Chalets, das sind winzige Häuschen. Klein, aber fein. 

Zum Abflug haben wir uns morgens in aller Früh am Flughafen getroffen. Noch nicht losgeflogen und schon gab es erste Panikausbrüche: Ein Messer wurde auf unerklärliche Weise im Handgepäck gefunden, und ein Personalausweis verloren geglaubt, bis es im Portemonnaie ein fröhliches Wiedersehen gab. Noch dazu hatte das Flugzeug Verspätung und es war nicht sicher, ob wir den zweiten Flug noch schaffen würden. Zum Glück hat alles geklappt, und wir sind wohlauf in Rom angekommen, wo wir erstmal die Chalets beschlagnahmten, in den Pool sprangen oder zum Supermarkt gingen. Nach dem Abendessen ging es in die Stadt, wo wir auch schon das erste phantastische Referat über den Circus Maximus hörten.  Am nächsten Tag stand viel auf dem Programm. Nach dem Frühstück ging es ins Zentrum Roms. Von morgens bis abends waren wir dortund haben die unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten wie das Kolosseum aus allen Perspektiven betrachtet. Zwischendurch durften wir in der Mittagspause alleine die Stadt unsicher machen. Abends spielten wir Werwolf mit Frau Behnsen und Herr Wehking. 

Die Busse in Rom sind gewöhnungsbedürftig. Die Decken werden mit Kabelbindern zusammengehalten und eine Fahrt gleicht der einer Achterbahn. Da war die Überraschung groß, als ein Schüler, kaum dass er saß, dornrößchengleich in einen tiefen Schlaf gefallen ist. Außerdem sind die Busse immer voll. Dicht an dicht, wie Sardinen in der Dose steht man da, eingequetscht zwischen all den Menschen. Naja. Einen Vorteil gibt es: Umfallen ist ein Ding der Unmöglichkeit. 

Wir besichtigten auch diverse Kirchen und Prachtstücke der Baukunst, unter anderem auch dasPantheon.  Der letzte Tag bescherte uns schließlich einen wunderbaren Blick von der Kuppel des Petersdoms auf die Stadt Rom. Der Aufstieg bestand aus 551 Stufen. Bei manchen Passagen rückten die Wände einem so dicht auf die Pelle, dass man etwas Platzangst haben musste, Platzangst bekam.Doch der Ausblick ist jede dieser Stufen wert! Angenehm kühler Wind weht, die Sonne lässt die Stadt in ihrem Glanz erstrahlen. 

Nach dem Abendessen sind Frau Behnsen und Herr Wehking mit einigen Schülern nochmals in die Stadt gefahren, um Rom bei Nacht zu erleben. Von den Melodien der Straßenmusiker begleitet schlenderten wir durch die Stadt zu einzelnen Sehenswürdigkeiten. 

Am letzten Tag hieß es Abschied nehmen., von Rom, vom Camp, und von der gemeinsamen Zeit mit der Gruppe. Ein letztes Mal besuchten wir eine der vielen beeindruckenden Kirchen, die in der Antike einmal Teil einer Thermenanlage war, und besichtigten ein spannendes Museum mit antiken Mosaiken und Wandfresken.

Abschließend aßen wir noch einmal gemeinsam Pizza unter Arkaden und dann ging es zum Flughafen, wo alles (fast!) reibungslos verlief. Kurz nach Mitternacht endete der Flug und damit auch die erlebnisreiche, lustige, imposante Reise nach Rom.

Ines Morlang

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